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DAS MATRASHAUS IST GEÖFFNET

Montag 27. Juni 2016

Letzten Freitag war das Wetter immer noch schön genug, dass wir am Matrashaus die ersten Kletterer aus der Südwand begrüßen konnten.

 

Eine Seilschaft kam aus der Gloria Patri.

Für die Kletterinteressierten:

die ersten 5 Seillängen waren teilweise etwas feucht, wobei natürlich wie üblich die erste Seillänge schon mehr an ein senkrechtes Bachbett erinnerte.

 

Eine zweite Seilschaft war über den Jubiläumsweg, er wird auch Franzlweg genannt, aufgestiegen.

Die beiden hatten Gleitschirme dabei, und sind direkt vom Gipfel gestartet.

 

Start vom Hochköniggipfel mit dem Gleitschirm.

 

Am Samstag hatte den Großteil der Reservierungen der Mut verlassen, denn am Ende waren nur 7 Leute auf der Hütte.

Das Wetter hatte noch bis in die Abendstunden ausgehalten, und erst als es schon langsam finster wurde, ist auch der Regen gekommen.

 

Am Sonntag Morgen war es wie schon vom Wetterbericht voraus gesagt schlecht, und die Übernachtungsgäste mussten im Nebel absteigen.

 

Am Sonntag Abend war eine ganz unwirkliche Stimmung. Obwohl es am Hochkönig Gipfel stürmte und regnete, versank über dem Steinernen Meer die Sonne in einem roten Wolkenmeer.

 

Sonnenuntergang überm Steinernen Meer

 

Das stimmungsvolle Schauspiel dauerte nicht lange, und übers Steinerne Meer legte sich ein dicker Wolkenteppich.

 

nur der Funtenseetauern spitzt aus den Wolken

 

Bald waren wir wieder in Wolken gehüllt und der Regen prasselte aufs Hüttendach.

Über Nacht waren aus den Regentropfen Schneeflocken geworden, denn heute morgen lagen so etwa 10 bis 15 Zentimeter Neuschnee vor der Hütte.

Kaum zu glauben dass wir uns vor 3 Tagen vor der Hütte noch einen Sonnenbrand geholt hatten.

 

Die nächsten beiden Tage soll das Wetter ja wieder sonnig werden, da wird der Neuschnee keine große Chance haben.

Ich vermute dann wird der Königsjodler auch wieder weitgehend schneefrei sein.

 

 

Freitag, 24. Juni 2016

 

 

Sonnenuntergang am Donnerstag Abend

 

 

Was die meisten natürlich interessiert - wie wird das Wetter am Samstag, bzw. wann kommen die angekündigten Gewitter.

 

Hören wir uns mal an was die Wetterberichte dazu sagen:

 

"Bis Mittag oder bis zum frühen Nachmittag gibt es im Großteil Salzburgs noch einmal einige Sonnenstunden und es wird drückend schwül, ..." sagt die ORF Wetterprognose.

"Am Samstag scheint am Vormittag noch oft die Sonne. Ab den Mittagsstunden breiten sich Gewitter und Regenschauer aus und...." vermeldet die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik.

So wie sich die Wetterberichte anhören, sollte auf jeden Fall bis Mittag noch ein gefahrloser Aufstieg auf den Hochkönig möglich sein. Ein früher Aufbruch ist daher dringend anzuraten, und wer den Klettersteig ins Auge fast, sollte noch dazu in der Lage sein unter der üblichen Zeit von 8-10 Stunden ( Parkplatz bis Matrashaus) zu bleiben.

Am Sonntag scheint das Wetter aber auf jeden Fall schlecht zu sein

 

 

Mittwoch 22. Juni 2016

 

Den ganzen Tag über hatten wir nur einen Gast. Der ist vom Arthurhaus rauf gekommen. als ich ihn fragte, wie es zu gehen war, bekam ich zur Antwort: " Geht schon."

Das sind also die aktuellen Verhältnisse am Normalweg.

 

Es wird ziemlich alles beim Alten sein.

Oben auf der Hochfläche liegt noch der weiche Neuschnee, und bis eine gute Spur getreten ist, wird man teilweise noch tief einsinken.

 

Und weil die Frage auch immer wieder kommt, Steigeisen helfen da nichts denn es ist bei der momentan Wärme nicht hart.

Es hat einfach nur noch sehr viel Schnee, und wie man an der großen Wechte am Gipfelhang sieht, ist der in der letzten Zeit auch nicht weniger geworden.

 

die große Wechte am Gipfelhang

 

Unten im Tal muss es heute heiß gewesen sein, denn es hat, als wir draußen bei einem Kaffee gesessen sind, sogar ein paar Schmetterlinge zu uns rauf getragen.

 

Kaffeetrinken in unserem Biergarten.

 

Am Nachmittag konnten wir auch noch ein paar Leute am Klettersteig beobachten.

 

Die ersten beiden sind gleich wieder übers Birgkar abgestiegen. Es ist alles gut gegangen, aber ich möchte darauf hinweisen, dass der Neuschnee noch keine Bindung mit dem darunter liegenden Altschnee hat und jetzt sehr leicht in kleinen und mittleren Rutschen abgeht.

 

Ich habe am Gipfelhang testweise mit einem größeren Schneeball einen unerwartet großen Schneerutsch auslösen können.

Wenn man in einen solchen Rutsch  im oberen Teil des Birgkars gerät, geht es abwärts, und zwar unaufhaltsam!

 

Abends gegen acht Uhr sind noch zwei Dreiergruppen aus dem Königsjodler zu uns gekommen.

Soweit das sprachlich in Erfahrung zu bringen war, ist im Klettersteig kaum noch Schnee.

 

Die Verhältnisse am Klettersteig dürften morgen also nicht schlecht sein, ABER!! der Abstieg wird das Hauptproblem darstellen.

Wer den Abstieg übers Birgkar nicht riskieren will, muss sich auf einen längeren Schneehatscher zurück über den Normalweg einstellen.

 

Und zu den weiteren Aussichten.

Anfangs hatte der Wetterbericht ja schon für den Freitag unbeständigeres Wetter prognostiziert.

Aus heutiger Sicht ( die Formolierung hab ich mir vom Wetterbericht geklaut), also aus heutiger Sicht scheint das Wetter bis Samstag Mittag zu halten.

 

 

Dienstag 21. Juni 2016

 

Gestern Abend hat sich der Nebel noch gelichtet, die Sonne kam heraus und wir konnten die Abstiegsspuren unserer Gäste im Schnee sehen.

Wer jetzt rauf kommt und sich bei den scheinbar wirr über den Schnee schlängelnden Spuren fragt, ob da jemand nicht ganz nüchtern gewesen ist, der sollte bedenken, dass man gestern im Nebel wirklich kaum die Hand vor den Augen sehen konnte.

 

Schon gestern Abend konte man zuschauen wie der Schnee am Königsjodler in der Sonne weg schmolz und bei einem Blick aus dem Fenster heute morgen scheint der Klettersteig auch tatsächlich schon wieder weitgehend schneefrei zu sein.

 

Wer genauere Informationen sucht, sollte sich das Bild der Webcam (links oben) vergrößern.

Ich vermute, dass die nächsten Tage der Königsjodler wieder begangen werden wird. Dann kann ich mehr über die Verhältnisse sagen.

 

Vom Ausstieg bis rüber zum Matrashaus liegt aber noch sehr viel Schnee, das wird für die Ersten sicher eine sehr anstrengende Spurarbeit werden.

 

Und auch die Ersten auf den Normalwegen sollten sich auf viel Schnee einstellen.

 

Montag 20. Juni 2016

 

Ganz ehrlich gesagt, ich hätte es ja nicht geglaubt, aber es sind tatsächlich alle 6 Anmeldungen gekommen.

Mit ein Grund dafür dürfte gewesen sein, dass die ersten vier schon um kurz nach sechs Uhr am Arthurhaus gestartet sind, und dadurch auch genügend Zeitreserve hatten um bei diesen Verhältnissen zu spuren ohne in Zeitnot zu geraten.

Hier ein paar Bilder von ihrem gestrigen Aufstieg:

 

die Querung im oberen Ochsenkar

 

Der Schnee beginnt hinter der Torsäule, dort wo man im oberen Ochsenkar auf die andere Talseite wechselt.

Erste Schneefelder gibt es zwar auch schon vorher, die könnten aber nur ein Problem werden, wenn sie noch hart sind.

 

Überrascht hat mich, dass der sogenannte Kniebeißer, in der AV-Karte wird er als Schartensteig bezeichnet, auf dem Bild fast schneefrei ist.

Diese Stelle kann bei viel Schnee schon zu Problemen führen.

 

am Schartensteig

 

Auf der Hochfläche liegt für die Jahreszeit noch ungewöhnlich viel Schnee.

Das Problem ist weniger der Altschnee sondern der viele Neuschnee.

Und solange es immer wieder frisch drauf schneit wird auch keine richtig gute Spur ausgetreten werden können.

Wir hoffen da mal auf die Wochenmitte, denn da soll es sommerlich warm werden und es werden vielleicht doch ein paar Leute eine gute Spur treten.

 

auf der Hochfläche

 

Heute morgen war es draußen vor der Hütte ziemlich ungemütlich.

Die Nacht über hatte ein stürmischer Wind geblasen und von den gestrigen Fußspuren war nichts mehr zu sehen.

Die beiden Burschen, die gestern noch das Glück einer vorhandenen Spur hatten, mussten heute selbst spuren, denn sie waren früh aufgestanden weil ein Termin in München wartete.

 

Nach einer Stunde waren sie aber wieder zurück im Matrashaus, denn als sie weiter unten keine Markierungsstangen mehr gesehen hatten, und sich über den weiteren Weg unsicher waren, hatten sie lieber den Rückzug angetreten.

 

Eine kluge Entscheidung, denn wie oft erleben wir es hier am Hochkönig, dass Leute einfach weiter gehen ohne wirklich zu wissen was sie tun.

Und genau aus dieser Unwissenheit resultieren viele der Such- und Bergungsaktionen zu denen die Bergrettung ausrücken muss.

 

Normalerweiser ist der Weg vom Matrashaus bis zur Torsäule mit über 300 Stangen gut markiert, aber dieses Jahr sind wohl einige der Markierungsstangen noch unterm Schnee verborgen, und bei dem dichten Nebel ist der Weg nicht ganz so leicht zu finden.

Ich bin mit den beiden das Stück bis zu ihrem Umkehrpunkt gegangen, denn so konnte ich auch gleich ein paar Bilder von den Verhältnissen machen.

 

heute morgen vorm Matrashaus

 

Am Leiterl, auf alten Postkarten wird diese Stelle auch als Klamml bezeichnet, ist die Schneemenge kein so großes Problem.

Man muss nur gut aufpassen weil die Felsen durch den Anraun vereist sind.

 

die ersten Meter am Leiterl

 

die letzten Meter am Leiterl

 

Vielleicht zwei- bis dreihundert Meter nach der Abzweigung zur Ostpreußenhütte hatten die beiden auf einem Schneefeld umgedreht.

Die Markierungsstangen sind dort unterm Schnee vergraben und im Nebel konnte man wirklich gar nichts mehr sehen.

 

Bei Nebel kann man nicht immer von einer Stange bis zur nächsten sehen

Manchmal muss man auch in der gleichen Richtung ein Stück weiter gehen, bis sich die nächste Markierungsstange zeigt.

Wenn sich aber keine Stange mehr findet, ist man ziemlich sicher falsch.

Zumindest am Normalweg vom Hochkönig.

 

An ihrem Umkehrpunkt habe ich den beiden noch  gezeigt in welche Richtung der Weg weiter geht und so sind sie dann im Nebel verschwunden.

 

Abstieg im Nebel

 

 

Sonntag, 19. Juni 2016

 

von den Anmeldungen ist gestern natürlich keine mehr gekommen, aber am Nachmittag kam ein Einzelner aus dem Birgkar zu uns.

 

Im unteren Teil scheint das Birgkar keine so schlechten Verhältnisse zu haben, aber im obersten Schneefeld, da wo auch der meiste Neuschnee liegen geblieben ist, sind einige, meist kleinere Rutsche abgegangen.

Richtig hart war die Strecke vom Ausstieg, der ja direkt neben dem Ausstieg vom Klettersteig liegt, bis zum Matrashaus rüber.

Es hat einfach für Mitte Juni noch ungewöhnlich viel Schnee hier oben.

 

Während unser Gast bei seiner Suppe saß, hat es draußen gehagelt, also ist er lieber über Nacht geblieben.

Eine Stunde später schien aber schon wieder die Sonne.

so etwas nennt der Meorologe wechselhaftes Wetter.

 

Heute morgen um acht Uhr ist er wieder Richtung Arthurhaus abgestiegen. 

Vier Leute unserer heutigen Anmeldung haben gestern angerufen und wollen über den Normalweg aufsteigen, die müsste er normalerweise am Weg treffen - wenn sie tatsächlich rauf kommen.

Warten wir's ab.

 

Samstag, 18. Juni 2016

 

heute Morgen lagen draußen auf den Biertischen wieder fast 20 cm Neuschnee. Die halbe Nacht hatte es bei uns durchgeschneit.

 

Dafür geht jetzt kein Wind mehr.

 

Trotz des Schönen Wetter werden die Klettersteigaspiranten keine guten Verhältnisse vorfinden, denn der Schnee liegt bis unter den Kummetstein.

 

Ich bin mal gespannt, ob überhaupt, und wenn ja wieviele, unserer heutigen Anmeldungen zu uns rauf kommen.

 

 

Freitag, 17. Juni 2016

 

Leider haben unsere beiden Klettersteiggeher von gestern keine Spur in Richtung Arthurhaus gemacht. Die Beiden haben sich nämlich vergangen, und sind an der Ostpreußenhütte gestrandet.

 

 

Dafür ist heute am Normalweg ein einzelner Bergsteiger rauf gekommen. Von einer guten Spur würde ich da jetzt noch nicht reden, aber zumindest gibt es ein paar Trittspuren im Neuschnee der letzten Tage.

Inzwischen taut es leicht heroben, aber es geht immer noch ein stürmischer Wind.

 

Dieser Wind hat heute auch eine siebenköpfige tschechische Gruppe zum Umkehren am Königsjodler bewegt.

eine weise Entscheidung.

 

Für morgen klingt der Wetterbericht ein wenig besser, aber halt noch nicht gut:

 

"Zeitweise scheint im gesamten Salzburger Land die Sonne. Aber auch diesmal bilden sich im Lauf des Tages größere Quellwolken und ausgehend vom Bergland auch ein paar Regenschauer oder Gewitter."

 

Das bedeutet, je später man dran ist umso wahrscheinlicher gerät man in die Regenschauer und Gewitter.

Der Wind sollte laut Wetterbericht auch nachlassen.

 

 

Donnerstag 16. Juni 2016

 

So schön, wie es der gestrige Wetterbericht hätte erwarten lassen, war es heute dann doch nicht.

Am Normalweg ist bisher auch noch niemand zu uns herauf gekommen, Aber vom Klettersteig haben wir 2 Gäste, die mir ein paar Bilder von den Verhältnisssen am Königsjodler  zur Verfügung gestellt haben.

 

Die beiden waren wirklich schnell unterwegs - keine 6 Stunden vom Parkplatz bis zu uns am Matrashaus.

Das ist schon bei normalen Verhältnissen eine gute Zeit.

Dabei haben sie alleine vom Ausstieg bis zu uns fast eine ganze Stunde gebraucht.

Wer sich die beiden also für eine derzeitige Königsjodler Begehung zum Vorbild nimmt, sollte sich vorher überlegen, ob er sich selbst auch als so erfahren und gut in Form einschätzen würde.

 

Und hier jetzt die die Bilder vom Königsjodler:

 

Das ist eines der beiden Schneefelder im Zustieg. Schaut auf dem Foto ja noch harmlos aus, ist aber tatsächlich ein ganz typisches Beispiel für Abstürze auf steilen Schneefeldern im Frühsommer.

Wenn es da hart ist und man ins Rutschen kommt gibt es kein Halten mehr.

 

Eines der Schneefelder im Zustieg zum Königsjodler

 

Der Klettersteig selbst ist weitgehend schneefrei. Am heutigen Tag war das Hauptproblem eher der stürmische Wind.

Aber der war laut Wetterbericht ja vorhersehbar.

 

im unteren Teil des Königsjodler - oben West- und Hauptgipfel des Hochkönig.

 

Von dieser Aufnahme könnte man sich leicht täuschen lassen und meinen es habe doch eh nicht viel Schnee. Das gilt nur für den Königsjodler selbst.

Wie gesagt, ab dem Ausstieg wird es winterlich hier oben.

 

Im folgenden Bild sieht man eine der wenigen Stellen mit Schnee im Klettersteig.

Das ist die Scharte nach dem Abstieg vom Kummetstein und schon weit oben.

 

ein kurzer Schneefleck im Königsjodler.

 

Auch auf die Gefahr hin, das ich mich zum hundertsten Mal wiederhole.

Wer den Königsjodler für den Samstag ins Auge fasst sollte den Wetterbericht genau verfolgen, früh starten und sich selbst fragen ob seine Erfahrung und Kondition ausreicht.

Es ist für den Samstag kein beständiges Wetter zu erwarten.

 

Mittwoch, 15. Juni 2016

In der letzten Nacht hat es doch mehr geschneit als erwartet. Heute Morgen lagen so an die 15 bis 20 cm Neuschnee draußen auf den Biertischen.

 

Das Wetter war wie schon die letzten Tage sehr wechselhaft, wobei wir ab dem Vormittag keine Niederschläge mehr hatten.

 

unser verschneiter Biertisch, dahinter der Bratschenkopf

 

Laut Wetterbericht soll es morgen am Donnerstag föhnig und warm werden - unten im Tal.

Der Föhn ist ja ein warmer Fallwind, der aber weiter oben, und wir am Matrashaus sind weiter oben, noch nicht warm ist.

Wer also morgen das schönere Wetter nutzen, und auf den Hochkönig steigen will, sollte sich von der Wärme im Tal nicht täuschen lassen.

Hier oben kann's durchaus recht kalt werden.

Mütze, Handschuhe und Anorak sind Pflichtausrüstung!

Und zwar nicht nur so Klettersteig Handschucherl sondern richtige Handschuhe -  solche die gegen kalte Finger helfen.

 

Der Bergwetterbericht meinte, die Schneefallgrenze soll so um die 2300 m gelegen haben. 

Heute ist es zwar wieder warm geworden, aber im oberen Teil des Anstiegs wird sicher noch der Neuschnee der letzten Nacht liegen bleiben.

Am Königsjodler lag heute Morgen der Schnee auch noch runter bis über den Kummetstein.

Am Nachmittag sah der Klettersteig schon wieder weitgehend schneefrei aus.

Wer sich selbst ein Bild machen möchte soll auf der Webcam einmal durch die Aufnahmen blättern.

 

Wie das Wetter dann am Freitag und speziell am Wochenende weiter gehen wird?

Ich hab auch keine Ahnung. Wahrscheinlich so wie die letzte Zeit auch.

Mal Sonne, mal Regen, weiter oben auch durchaus ein wenig Schneefall.

Gewitter hatten wir bisher zwar keines, das heißt aber nicht, dass nicht doch eines kommen kann.

Gnz sicher keine stabilen Verhältnisse für den Klettersteig, und auch am Normalweg ist es zu uns rauf momentan keine Wanderung sondern eine richtige Bergtour.

 

Übrigens, jetzt um halb vier Uhr ist der ganze Schnee, der auf dem Bild oben auf dem Biertisch zu sehen ist, komplett weg geschmolzen.

Der Neuschnee, der  auf dem Altschnee liegt, schmilzt aber nicht so schnell weg. Deshalb wird man morgen überall wo noch Schnee liegt spuren müssen. 

Ganz besonders vom Ausstieg des Königsjodler zu uns rüber.

Dass ich vom Abstieg übers Birgkar gar nichts halte, brauche ich wohl nicht nochmal zu schreiben.

 

Dienstag 14. Juni 2016

 

wie die Meisten auch untem im Tal bemerkt haben dürften, ist das Wetter zu Zeit ziemlich unbeständig.

Seit wir heroben am Matrashaus sind, hatten wir nur einen Abend bei dem der Gipfel frei von Wolken war, und wir einen schönen Sonnenuntergang hatten.

Das war letzten Freitag am 10. Juni.

 

die Sonne geht hinter dem Steinernen Meer unter

 

Mit dem Teleobjektiv am Fotoapparat sind auch die beleuchteten Wolkenfetzen am Hundstod (links) und an der Hocheisgruppe (Bildmitte) zu sehen.

 

Wolkenfetzen am Hundstod

 

Das Schauspile gab es aber wie gesagt nur an diesem einen Abend.

Meistens stecken wir in Wolken und nur ab und zu reißt es kurz auf.

Wir sehen dann am Normalweg auch nur ein Stück hinunter Richtung Ostgletscher.

 

Den Ostgletscher gibt es eigentlich gar nicht mehr. Da sind nur noch einzelne Gletscherreste in den Mulden erhalten.

Aber solche Ortsbezeichnungen wie Ostgletscher oder das "Scharfe Eck" bleiben halt erhalten, auch wenn es den Gletscher gar nicht mehr gibt.

Das Scharfe Eck ist übrigens ein gazes Stück weiter unten, kurz bevor man durch die enge Mittenfeldscharte von der Südseite auf die Hochfläche quert.

Der Name Scharfes Eck kommt daher, weil früher hier das  Gletscherende lag, und man um ein scharfes Eck auf die Felsen queren musste. 

 

Blick vom Matrashaus Richtung Ostgletscher

 

Dieses Jahr haben wir gefühlt mehr Schnee am Gipfel als die letzten Jahre. Auch die große Wechte vom Gipfelhang, die hinaus in die Südwand ragt scheint größer als die letzten Jahre zu sein.

 

Die große Wechte im Gipfelhang 

 

Besuch hatten wir bisher noch nicht so viel.

Einmal waren 3 Gäste am Freitag über Nacht. Zwei davon kamen vom Königsjodler.

Die hatten mit dem Wetter Glück, denn wie gezeigt war der Freitag Abend der einzige Abend an dem der Gipfel frei war.

Am Samstag waren dann noch 5 Tagesgäste hier - und das war's danna uch schon mit unseren bisherigen Gästen.

 

Damit ist glaube ich auch schon viel über die Wetterverhältnisse gesagt.

Von Sonnenschein, über Regen bis zu dichtem Schneefall hatten wir schon alles. Und zwar wechselte das Wetter oft innerhalb von einer Stunde.

Und so wie's ausschaut soll sich da die nächsten Tage auch nicht viel ändern.

 

die Fünf Tagesgäste vom Normalweg meinten die Verhältnisse seien gar nicht so schlecht gewesen, und im unteren Teil dürfte damit die Fußspur auch schon besser ausgetreten sein. 

Der Schnee beginnt wie schon gesagt an der Torsäule.

 

Weiter oben hat der Schneefall und der Wind die Spur aber wieder zugeblasen.

Da werden die ersten wieder spuren müssen.

 

Wie schaut es am Königsjodler aus?

Die Gäste vom Freitag meinten am Königsjodler selbst liegt nur wenig Schnee und stellt auch kein Problem dar. 

Am Zustieg zum Klettersteig sind aber 2 steile Schneefelder die besonders in der Früh noch unangenehm hart sein können.

Da sind Steigeisen sicher hilfreich.

 

Der Neuschnee der letzten Tage wird am Königsjodler kein so großes Problem sein. Sobald es wieder ein wenig wärmer wird ist der auch gleich wieder weg.

Das klingt doch gar nicht so schlecht.

Warum gibt es dann aber am Königsjodler doch so viele Probleme?

 

Das Hauptproblem ist der Abstieg. Am Ausstieg vom Klettersteig ist gefühlt erst die Hälfte geschafft.

Wer am Königsjodler schon an seine Grenzen gegangen ist, hat für den gefährlichen Abstieg übers Birgkar keine Reserven mehr.

Ganz egal ob im Birgkar noch Schnee liegt oder die sandigen Platten schneefrei sind, die ganze Zeit bewegt man sich im Absturzgelände und muss absolut trittsicher und konzentriert sein.

 

Ich bin jetzt 18 Jahre am Matrashaus und es waren glaube ich nur 2 Jahre in denen es keine Toten im Birgkar gegeben hat.

Es macht auch wenig Sinn auf gute Verhältnisse im Birgkar zu warten.

Meiner Meinung nach gibt es nur schlechte und sehr schlechte Verhältnisse im Birgkar.

Das Birgkar ist immer gefährlich.

 

Klettersteig gehen ist inzwischen schon Trendsport.

Und da haben wir einen weiteren Grund warum am Königsjodler, und auch vielen anderen Klettersteigen so viel passiert.

 

Heutzutage sind viele Menschen durchaus sportlich. Die Turnübungen an schweren Klettersteigen fallen ihnen gar nicht so schwer.

Solange die Verhältnisse passen. 

Im Sonnenschein mit einem lauen Lüfterl um die kurzbehosten Wadl wird unbeschwert auch über schwere Stellen geturnt.

Aber wehe das Wetter ändert sich.

 

Auf den niedrigeren Klettersteigen so um die 1500 Meter wird es bei einem Wetterumschwung schnell mal ungemütlich.

Bei einem Wetterumschwung am Königsjodler wird es nicht ungemütlich sondern ganz schnell lebensbedrohend für die Menschen.

 

Auch der Notabstieg auf halber Strecke führt über alpin anspruchsvolles Gelände und selbst wer den Ausstieg erreicht hat, ist noch lange nicht in Sicherheit.

 

Bei stabilem Wetter und guten Verhältnissen kommen auch viele nicht so erfahrene - Bergsteiger will ich gar nicht sagen- durch den Königsjodler.

Das Problem ist, dass viele dieser nicht so erfahrenen Leute auch bei unsicheren Wetterverhältnissen in den Königsjodler einsteigen.

Und dann meistens auch noch so spät, dass bei Problemen keine Zeitreserve mehr bleibt.

Bei sehr vielen geht das mit Glück sogar gut, aber diejenigen, die dieses Glück nicht haben, kommen dann sehr schnell in lebensgefährliche Situationen und können nur noch auf die Hilfe der Bergrettung hoffen.

 

Also für die nächsten Tage und vorraussichtlich speziell das Wochenende sind solche unsicheren Wetterverhältnisse prognostiziert.

Wer da in den Königsjodler einsteigt sollte sich vorher darüber klar werden ober er wirklich genügend alpine Erfahrung besitzt, oder nur auf sein Glück vertraut.

 

Und das Argument, vor mir sind doch auch schon andere bei so einem Wetter durch den Königsjodler gestiegen, also muss es bei mir auch gehen.

Das erinnert mich an Russisches Roulette.

Der vor mir hat überlebt, da muss es doch bei mir auch gehen.

 

Donnerstag 9. Juni 2016

 

Als wir gestern um Viertel nach vier in Berchtesgaden losgefahren sind, zogen sich über den Himmel schon die ersten angekündigten Schleierwolken. 

Am Gipfel des Hohen Göll hatte sich eine dicke Wolke festgeklammert. Das verhieß nichts Gutes, denn der Hochkönig ist nochmal um 400 Meter höher.

 

Als wir aber durch den Tunnel unterm Paß Lueg durch waren stieg die Hoffnung. Der Hochkönig schien auch am Gipfel frei zu sein.

Wir konnten uns also an unseren Plan halten, holten um fünf Uhr beim Metzger Obauer in Werfen unser Fleisch ab und fuhren weiter nach Mühlbach.

Das Brot vom Bäcker Bauer war schon auf dem Weg hinauf zum Arthurhaus, dadurch mussten wir nur noch das frische Gemüse und den Salat beim SPAR Markt in Mühlbach abholen.

Zum Glück ist auch da schon jemand vor sechs Uhr im Geschäft, denn der Hubschrauber sollte schon um kurz nach Sieben am Arthurhaus sein.

 

Viel Zeit blieb uns nicht mehr um noch die restlichen Sachen für den Versorgungsflug zu verpacken.

Veronica, die Schwester meiner Frau, hat Urlaub und konnte uns auch noch helfen.

Um kurz vor Sieben brachte Anni Reitinger noch zwei Kisten ganz frische Eier, die Säcke und Fässer waren alle flugbereit, da konnten uns selbst die ersten aufziehenden Quellwolken nicht mehr nervös machen.

 

Für uns am Matrashaus ist bei den unsicheren Flugbedingungen ganz wichtig, dass wir Lieferanten haben die uns unterstützen und sich nicht an genaue Öffnungs- und Bürozeiten halten.

 

Am heutigen Tag war klar, wir mussten möglichst früh mit den Versorgungsflügen beginnen, denn im Laufe des Vormittags würde die aufziehende Quellbewölkung sicher ab dem späten Vormittag weitere Flüge zum Matrashaus unmöglich machen.

 

meine Schwägerin Veronica und meine Frau Jeni warten auf den

Abflug

 

Mit dem ersten Flug hinauf wurden wir drei und Simon der Flughelfer zum Matrashaus gebracht.

Je nach Wind- und Wetterbedingungen wird entweder vorne über die Südwand, oder hinten über den Normalweg geflogen.

Wir hatten auch hier Glück, den der Pilot Bernd entschied sich für den Normalweg und so konnte ich auch gleich die Verhältnisse dort fotografieren.

 

Der Ochsenriedl und das Ochsenkar mit der Torsäule

 

Wie man auf den Bildern sieht, ist der Normalweg bis zur Torsäule weitgehend schneefrei. Erst ab der Torsäule muss man die ersten größeren Schneefelder queren, und dort wo man das Ochsenkar quert (am Foto ist dort der Schatten der Torsäule), beginnt die geschlossene Schneedecke.

 

Das obere Ochsenkar mit der Torsäule rechts

 

Auf diesem Bild ist recht schön die vorhanden Trittspur am Normalweg zu sehen. Man sollte sich aber nicht täuschen lassen. Das Matrashaus sieht nur vom Hubschrauber so nah aus. 

Die Spur quert nach links zur Mittenfeldscharte.

 

Auf der Hochfläche sind nur einzelne Felsrücken frei geweht. Ansonsten wird man sicher den größten Teil des Anstiegs im Schnee unterwegs sein.

der obere Teil den Anstiegs auf den Hochkönig über die Hochfläche

 

Das Matrashaus am Hochköng Gipfel

 

Im Endanflug auf das Matrashaus

 

Nachdem wir vom Hubschrauber abgesetzt worden waren, haben wir gleich alles vorbereitet, damit wir die Lasten möglichst nah am Haus absetzen können.

 

Die Türe in den Lagerraum musste frei geschaufelt werden, teilweise brauchten wir auch einen Pickel, weil sich das Schmelzwasser vor der Türe gesammelt hatte und die Türe von einem Eisklotz versperrt wurde.

Sobald ein paar Säcke ausgeräumt waren, stand wieder Platz für eine neue Flugladung zur Verfügung.

 

Am Matrashaus ist durch die Wind- und Wetterbedingungen ein wirklich hohes fliegerisches Können des Piloten erforderlich. Leider kann man die Lasten nicht so genau wie mit einem Kran absetzen weil der Hubschrauber oben durch den Wind immer wieder versetzt wird und trotzdem muss der Pilot die Last unten am Seil exakt in der Position halten.

Anflug der Last

 

Absetzen der Säcke in einer Lücke

 

Bei einem guten Piloten sieht das ganz einfach aus, weil die Last genau richtig wie auf Schienen angeschwebt kommt.

Aber halt nur bei einem guten und erfahrenen Piloten.

 

Schon bei den letzten Transportflügen war zu sehen, dass sich immer mehr und immer dichtere Quellwolken über die Südwand des Hochkönigs herauf wälzen.

Es war also Eile geboten, denn sobald der Gipfel in Wolken ist, kann der Hubschrauber weder Lasten absetzen noch den Flughelfer abholen.

 

Abflug vom Matrashaus

 

Zum Glück war unsere Hüttenversorgung nach  knapp zwei Stunden erledigt. 

Meine Schwägerin Veronica stieg wieder in den Hubschrauber und flog zurück hinunter zum Arthurhaus.

 

Für so einen Sturzflug durch die Quellwolken braucht es nicht nur einen guten Piloten, sondern auch einen stabilen Magen der Passagiere.

 

Sturzflug in die Quellwolken

 

 

Es dauerte gar nicht mehr lange, und der Hochköniggipfel war in Wolken gehüllt, gegen Mittag zog es richtig zu und am Nachmittag begann es leicht zu schneien.

Wir hatten wirklich Glück, dass unsere erste Hüttenversorgung in diesem Jahr so reibungslos geklappt hatte.

Bis es zu schneien begann, waren auch die meisten unserer Waren schon in die Hütte gebracht.

 

Am Anfang der Saison, wenn wir noch nicht an die Höhe aklimatisiert sind ist das eine ziemliche Plagerei. Man hat das Gefühl, das Matrashaus würde nur aus Treppen bestehen.

 

Am wichtigsten ist natürlich, gleich zu Anfang die ganzen tiefgefrorenen Lebensmittel möglichst schnell in denTiefkühltruhen zu verstauen.

 

Jeni räumt die Tiefkühltruhen ein

 

Lebensmittel wie Salat und Gemüse sind nicht so dringend, denn zu Saisonbeginn ist das Matrashaus vom Keller bis zum Dachboden ein einziges großes Kühlhaus.

 

Dienstag, 7. Juni 2016

 

wir haben heute noch die letzten Waren zum Abflugplatz für den Hubschrauber gefahren und hoffen, dass morgen früh um sieben Uhr alles klappt mit unseren Versorgungsflügen.

 

Das Wetter schaut gar nicht mal so schlecht aus, ein Problem können nur die Quellwolken werden, denn wenn zwar der ganze Himmel blau ist, aber sich genau am Hochkönig Gipfel die Wolken festgesetzt haben, dann kann der Hubschrauber leider auch keine Lasten hinauf fliegen.

Wir wollen dann aber auf jeden Fall zu Fuß aufs Matrashaus gehen.

Auf der Mitterfeldalm wissen hans und maria auf jeden Fall Bescheid, ob wir oben sind.

Und wenn unsere internet Verbindung funktionieren sollte, dann werde ich auch möglichst zeitnah über die aktuellen Verhältnisse berichten.

 

Samstag, 4. Juni 2016

 

Gestern am Freitag haben wir die ersten Sachen für unsere Hüttenversorgung rauf zum Arthurhaus gefahren, und oben flugfertig verpackt.

 

 

Wenn man das Foto anschaut, könnte man ohne weiteres glauben das Wetter sei gar nicht so schlecht gewesen.

In dem Moment war es auch wirklich nicht so schlecht, aber keine 5 Minuten vorher, konnten wir vor einem Regenguss nur noch in unser Auto flüchten.

 

Das Wetter ist also ausgesprochen unbeständig.

Der Regen könnte für den Zustieg aufs Matrashaus aber auch einen Vorteil bringen.

Ab der Torsäule wird vermutlich der Schnee beginnen und durch den Regen verfestigt sich der Neuschnee der letzten Woche. 

 

Auf der Webcam vom Königsjodler liegt auch am Kummetstein kein Neuschnee mehr, und heute morgen um 9:oo Uhr sind auch zwei Bergsteiger bei der Begehung des Königsjodler zu sehen.

 

Aber Vorsicht, bei der momentanen Wetterlage ist so ein Vorhaben nur etwas für sehr erfahrene Bergsteiger.

 

Genaueres über die Verhältnisse am Königsjodler und dem Normalweg werde ich hoffentlich dann sagen können, sobald wir auf der Hütte sind. 

 

Nachtrag Samstag Abend

 

Gerade hat mich Peter von der Bergrettung Mühlbach angerufen. Sie hatten heute einen Einsatz im Birgkar.

Ganz im obersten Teil des Birgkars hat ein Bergsteiger eine Lawine ausgelöst. Er ist mit der Lawine über das ganze Birgkar abgestürzt und hat den Absturz nicht überlebt.

Vermutlich ist es einer der beiden, die noch heute morgen auf der Webcam am Königsjodler zu sehen waren.

Die beiden dürften erfahrene Bergsteiger gewesen sein, sie waren schnell unterwegs, denn der Unfall ereignete sich vermutlich schon gegen die Mittagszeit.

Während des Bergrettungseinsatzes kamen zwei andere Bergsteiger durchs Birgkar herunter. Sie meinten noch die Bedingungen sind gut.

Dabei hatten sie einfach nur Glück.

Das Lawinenopfer hatte dieses Glück nicht.

Dieser tragische Unfall zeigt wieder, das beim Königsjodler die Gefahren am Ausstieg noch nicht vorbei sind.

 

 

Donnerstag, 2. Juni 2016

 

Jetzt ist es dann bald soweit, wir planen unseren ersten Versorgungsflug fürs Matrashaus nächste Woche am Mittwoch den 8. Juni.

 

Wenn das alles klappt haben wir auch ab diesem Datum geöffnet.

 

Momentan schaut es aber leider nicht so gut aus.

Der Wetterbericht läßt auch für nächste Woche noch nicht auf wirklich besseres Wetter hoffen.

Und damit wir auch unsere Sachen auf die Hütte fliegen können, reicht ein kurzes Sonnenfenster halt leider nicht aus.

Langer Rede, kurzer Sinn, ich habe wenig Hoffnung dass wir nächste Woche wirklich schon unseren ersten Versorgungsflug machen können.

 

Wir haben für die ersten Tage sogar schon ein paar Anmeldungen. Also werde ich, auch wenn wir keinen Versorgungsflug machen, auf jeden Fall aufs Matrashaus rauf gehen.

Ob das noch am Mittwoch, oder erst am Donnerstag sein wird, kann ich jetzt noch nicht sagen. Das hängt unter anderem vom Wetter ab.

 

Über den Winter haben wir außer Trockenware wie Nudeln und ein paar Tomatendosen nicht viel auf der Hütte.

Solange der erste Flug nicht möglich war, muss also mit einer sehr eingeschränkten Bewirtschaftung gerechnet werden.

Und Bier gibt's dann natürlich auch keines.

 

Aber wer weiß, vielleicht ändert sich das Wetter die nächsten 5 Tage doch noch.

 

 

Außerhab der Bewirtschaftungzeit gibt es einen Winterraum, der jederzeit von außen zugänglich ist.

In dem Winterraum sind 10 Matratzenlager mit Decken.

Es gibt aber keine Heiz- und keine Kochmöglichkeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

Das Matrashaus am Hochkönig in Österreich

 

Das Matrashaus ist eine der höchstgelegenen Schutzhütten der Alpen. Die Hütte steht auf 2941m direkt am Gipfel des Hochkönig.
Eigentümer des Franz-Eduard-Matras Haus ist der Österreichische Touristenklub (ÖTK).
Durch die einzigartige Lage hat man vom Matrashaus einen Ausblick auf über 200 Dreitausender. Der Blick reicht vom Toten Gebirge über den Großglockner bis zur Zugspitze.
Berühmt sind der Sonnenauf- und -untergang am Matrashaus.

Da alle Zustiege vom Tal aus sehr weit sind, wird die Hütte ausschließlich mit dem Hubschrauber versorgt.

Matrashaus im Morgenlicht

G'schichten vom Hüttenwirt

Wenn ihr mehr über das Matrashaus wissen wollt, dann schaut einfach rein in die "Geschichten vom Hüttenwirt" unter "Extras" ...

Webcams Matrashaus

Webcam Matrashaus
Blick vom Matrashaus / Hochkönig 2941 m ü.NN in Richtung S/O,links die Torsäule mit Normalanstieg (Aktualisierung alle 15 Min. von 6:00 - 20:45 Uhr)
 

Blick vom Matrashaus über den Königsjodler nach Südwesten
(Bildquelle: www.foto-webam.eu)

Eine Hütte des Österreichischen Touristenklubs ÖTK

ÖTK Österreichischer Touristenklub

Bilder Versorgung

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Kontakt

 

Datenschutzerklärung

Roman Kurz
Hüttenwirt vom F.E. Matrashaus / Hochkönig
A-5505 Mühlbach, Austria
Tel. Hütte :   0043 6467 7566
Reservierungen bitte  über das Reservierungsformular !
 
 

Tel. Tal: +49 (0)8650-984733 (im Winter)

Für Reservierung/Stornierung benutzen Sie bitte unser Reservierungsformular (erreichbar über "Übernachtung >> Reservierungen").

Internet: www.matrashaus.at

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