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Umwelttechnik

Laut einer Studie des VAVÖ (Verband alpiner Vereine Österreichs) von 1999 ist das Matrashaus eine beispielhaft umweltfreundlich geführte Schutzhütte.


Gerade die Energieversorgung stellt bei einer Hütte in so extremer Lage ein großes Problem dar.
Da sämtliche Energieträger wie Brennholz, Gas zum Kochen Kraftstoff für das Blockheizkraftwerk mit dem Hubschrauber auf das Matrashaus geflogen werden müssen, wurde schon früh versucht möglichst viel Solarenergie zu nutzen.
Im Laufe der Jahre wurde durch großen finanziellen Aufwand des ÖTK die Umwelttechnik auf dem Matrashaus immer mehr optimiert.
Das Wasser wird aus einer unterhalb des Gipfels liegenden Gletscherquelle mit einer modernen Solarpumpe auf die Hütte gepumpt. Sechs große Solarpaneele liefern den nötigen Strom, um mit etwa 10 bar Druck das Wasser hinauf zu pumpen.
Natürlich funktioniert das nicht immer reibungslos, denn Blitzschlag, Steinschlag Frost und Schnee beschädigen auch im Sommer die Wasserleitung.

Zur Stromversorgung haben wir auf dem Dach eine große Solaranlage. Im Jahr 2009 wurde die komplette Energieversorgung umgebaut, so dass wir jetzt auf dem modernsten Stand der Technik sind.
Das Herz der Anlage sind sogenannte bidirektionale Wechselrichter, die Sunny Island.
Der Strom vom Dach wird sofort in das Hausnetz eingespeist und verbraucht. Falls vom Dach mehr Strom kommt, als in der Hütte verbraucht wird, werden damit die Batterien im Keller aufgeladen. Sollte im Gegenzug im Haus mehr Strom verbraucht werden als vom Dach geliefert wird, entnehmen die Sunny Island den Strom aus den Batterien und liefern ihn an das Hausnetz.

Wenn einmal der Ladezustand der Batterien zu niedrig wird, startet automatisch das BHKW.
Das BHKW ist ein Stromgenerator bei dem die Abwärme zur Erwärmung des Brauchwassers genutzt wird. Auch diese Steuerung übernehmen die Sunny Island.

Der Schuhtrockner im Schuhraum läuft nur bei gleichzeitigem Betrieb des BHKW. Dann strömt erwärmte Luft durch Düsen in den Schuh und trocknet diesen.


Beleuchtung:
Durch Brandschutzauflagen beim Neubau des Hauses gibt es im Treppenhaus und den Gängen kein Tageslicht. Um das Treppenhaus und die Gänge trotzdem möglichst gut beleuchten zu können, brennt die Fluchtwegbeleuchtung 24 Stunden am Tag. Durch die Verwendung spezieller Lampen braucht diese Beleuchtung den ganzen Tag aber nicht mehr Strom als 20 Minuten Staubsaugen.

Kontakt

 

Datenschutzerklärung

Roman Kurz
Hüttenwirt vom F.E. Matrashaus / Hochkönig
A-5505 Mühlbach, Austria
Tel. Hütte :   0043 6467 7566
Reservierungen bitte  über das Reservierungsformular !
 
 

Tel. Tal: +49 (0)8650-984733 (im Winter)

Für Reservierung/Stornierung benutzen Sie bitte unser Reservierungsformular (erreichbar über "Übernachtung >> Reservierungen").

Internet: www.matrashaus.at

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