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AKTUELL

Donnerstag, 29. Juni 2017

Zu den Verhältnisssen:

 

Das Wetter wird die nächsten Tage weiterhin unbeständig sein und zum Wochenende hin eher noch schlechter werden.

Wer sich nicht 100% sicher ist, dass er auch bei schlechtem Wetter aufs Matrashaus kommen wird, sollte auf jeden Fall seine Buchung stornieren, damit die Vorauszahlung nicht verfällt.

 

Der Normalweg ist nach wie vor gut zu begehen. Die Schneefelder machen kein Problem. Steigeisen, Seil etc sind nicht notwendig.

 

Der Klettersteig Königsjodler ist schneefrei und gut zu begehen. Einige Befestigungen sind zwar locker, sollen aber in der nächsten Zeit repariert werden.

 

Übers Birgkar steigen zwar vereinzelt Leute ab, es gibt aber immer noch lange Schneefelder und ich rate von einer Begehung ab.

Wer sich aber unbedingt einen Abstieg durchs Birgkar einbildet sollte Steigeisen und/oder mindestens einen Pickel mitnehmen.

 

An den Verhältnissen am Herzogsteig (Übergang ins Steinerne Meer) und am Anstieg über die Teufelslöcher wird sich nichts wesentliches geändert haben. Dort werden noch einige Schneefelder sein und ich würde Steigeisen und/oder Pickel mitnehmen.

 

 

 

 

 

Dienstag, 20. Juni 2017

Zu den Verhältnisssen:

 

Der Normalweg ist nach wie vor gut zu begehen. Die Schneefelder machen kein Problem. Steigeisen, Seil etc sind nicht notwendig.

Der Klettersteig Königsjodler ist schneefrei und gut zu begehen. Einige Befestigungen sind zwar locker, sollen aber in der nächsten Zeit repariert werden.

Übers Birgkar steigen zwar vereinzelt Leute ab, es gibt aber immer noch lange Schneefelder und ich rate von einer Begehung ab.

Über die Teufelslöcher habe ich keine neuen Informationen, aber ganz aktuelle über den Herzogsteig.

Dort sind noch allerhand, zum Teil auch lange, steile Schneefelder.

Wie gut diese zu begehen sind, hängt immer von den aktuellen Verhältnissen, bzw. Temperaturen ab. Zur Zeit ist es auch nachts so warm, dass der Schnee nicht ganz durchfriert, sehr sichere Bergsteiger haben schon ohne Steigeisen und Pickel gewagt.

Ich rate aber auf jeden Fall zu Pickel und evtl. Steigeisen, weil man nie ganz genau weiß, wie die Verhältnisse vor Ort sind.

Dafür trägt der Schnee aber inzwischen ganz gut, und man bricht nur an den Übergängen zum Fels ein.

An den Verhältnisssen wird sich die nächsten ein/zwei Wochen nichts Wesentliches ändern.

 

 

Der letzte Freitag war einer dieser Tage die wir gar nicht mögen. wir hatten über 30 Anmeldungen und draußen goß es in Strömen. 

Uns war schon klar wie das ausgehen würde. Wer zur Tür reinkommt ist bis auf die Haut durchnäßt und zumeist pysisch und psychisch ziemlich am Ende.

Selbst beim besten Willen ist es uns in so einem Fall unmöglich die Sachen aller Gäste trocken zu bekommen.

Normalerweise heize ich in so einem Fall den Kachelofen ein bis er fast glüht. Dann hängen alle ihre Sachen über den Kachelofen und die gaststube wird zur Sauna.

Natürlich wird da nichts trocken, oder wer käme schon auf die Idee in der Sauna sein Handtuch zu trocknen, aber auf einer Hütte denken die Menschen anscheinend anders und alle sind zufrieden.

Diesmal wollte ich einen Versuch unternehmen vielleicht doch alle Kleidung der Gäste trocken zu bekommen.

Deshalb stellte ich in unserer zweiten Gastube einen Korb auf in den alle ihre nassen Sachen legen sollten.

Ich schleuderte zuerst alles in der Waschmaschine und steckte anschließend die geschleuderte Wäsche in unseren Wäschetrockner.

Und was habe ich für Erfahrungen gemacht?

Auf jeden Fall die eine, sowas werde ich nicht nochmal machen.

Zum einen bin ich von nachmittags um zwei Uhr bis abends um neun Uhr die meiste Zeit mit Wäschetrocknen beschäftigt gewesen.

Im Wäschekorb lag nicht nur nasse Wäsche sondern auch vollkommen trockene Wäsche, die nur vorne an den Ärmeln ein wenig feucht war.

Einer hatte sogar seinen Rucksack Regenschutz zur Wäsche getan - schadet ja nichts wenn auch der getrocknet wird.

Batterien, Taschentücher und dergleichen fanden sich auch im Trockner. Ich hätte also auch noch wie Mama zuhause vor dem Trocknen die Hosentschen durchsuchen müssen.

Aber richtig gefährlich wurde die Sache als ich den Trockner entleerte und ein leises Zischen hörte.

Da hatte doch tatsächlich jemand sein Gasfeuerzeug mit zum Trocknen gegeben.

Ausströmendes Gas im richtigen Gas/Luft Gemisch führt in Verbindung mit der entsprechenden Entzündungstemperatur zur Explosion.

Zu unserem Glück passte wohl die Temperatur oder das Mischungsverhältnis nicht.

 

Die beste Methode die eigenen Sachen zu trocknen glaubt mit sowieso keiner, nämlich draußen im Wind. Selbst wenn der Wind kalt ist, trocknet er immer noch besser als der Saunaofen in der Gaststube.

 

Ich bin ja nicht nur Hüttenwirt, sondern auch selbst in den Bergen und auf Hütten unterwegs. Also kann ich die Situation schon auch aus dem anderen Blickwinkel, dem des Hüttengastes sehen.

Und trockene Sachen gehören mit zum Wichtigsten.

Aber um von so vielen Gästen die Sachen trocken zu bekommen bräuchte es die Heizleistung eines kleinen Kraftwerks in Kombination mit der Luftleistung eines Flugzeug Propellers.

Dann werden viele Sachen schnell trocken.

 

Man ist aber nicht chancenlos. 

Zuerst kann man mal die richtigen Schuhe und die richtige Kleidung dabei haben.

Wanderschuhe aus Leder, vielleicht noch vom Opa vererbt, sind bei solchem Wetter völlig durchweicht. Die können gar nicht an einem Tag getrocknet werden.

Selbst die beste Funktionsbekleidung trocknet nicht über Nacht, wenn beim Aufhängen sich über Stunden noch ein feines Rinnsal aus den Ärmeln schlängelt.

Abhilfe schafft da vorheriges Auswringen.

 

Aber auf einem anderen Gebiet sind wir dafür jetzt vielen anderen Hütten voraus.

Wir sind voll im digitalen Zeitalter angekommen.

Seit wir, nach dem Ausfall des alten Bergbauern Telefons, eine topmoderne LTE Verbindung bekamen, geht das internet hier oben am Matrashaus besser als bei uns zuhause im Tal.

Anscheinend ist jetzt auch noch die sogenannte Störerhaftung weg gefallen, so dass wir auch für die Gäste ein kostenloses und schnelles Wlan anbieten können.

 

Ich gebe aber zu, dass meine Meinung dazu zwiegespalten ist.

Bei uns kann draußen ruhig ein schweres Gewitter nieder gehen, ich werde davon nicht wach.

Aber wenn ich selbst das leiseste ungewohnte Geräusch im Haus warnehme bin ich sofort wach.

In der ersten Zeit unseres Gäse Wlans bin ich nachts des öfteren durch das Haus geirrt auf der Suche nach einem Piepsen, Klingeln oder sonstigen außerirdisch anmutenden Geräuschen.

Bis ich endlich drauf gekommen bin!

Da hat wieder jemand facebook, whatsapp oder sonstige Nachrichten bekommen.

Inzwischen habe ich mich anscheinend daran gewöhnt und lasse facebook und Co wie ein Gewitter über mich ergehen.

 

Natürlich stört es mich auch, wenn morgens die halbe Gaststube auf das Display des eigenen Handy starrt, während draußen ein herrlicher Morgen anbricht.

Erst diese Woche sagte ich zu einem Gast, wenn er jetzt nicht sofort sein Handy weg legt und zumindest eine Minute zum Fenster raus schaut, schalte ich ihm das Wlan ab.

Auf der anderen Seite denke ich mir auch, ob ich nicht doch schön langsam alt werde. Die ganzen digitalen Medien sind heutzutage einfach der Stand der Zeit, und ist es wirklich meine Aufgabe künstlich etwas zu verknappen, was für uns problemlos möglich ist?

Aber auch die Gegner der Digitalisierung kann ich beruhigen.

Auf unseren Plumpsklos friert man um diese Jahreszeit ganz analog mit seinem Hintern an der Klobrille fest.

 

 

Ab Samstag wurde das Wetter langsam besser, und schon am Sonntag Abend war der Himmel wolkenlos.

Wir nähern uns dem astronomischen Sommerbeginn und damit dem längsten Tag des Jahres. 

Wenn der Wetterbericht recht behält sollte uns für den Rest der Woche noch ganz schönes Wetter erwarten.

Wobei natürlich immer kla ist, bei solchen Temperaturen steigt die Gewitter Gefahr.

Aber auch hier ist man nicht chancenlos.

ein früher Aufbruch minimiert das Risiko erheblich.

 

Das alte Gipfelkreuz im letzten Abendlicht

 

 

Noch ein paar Tage und dann ist der Wendepunkt des Sonnenuntergangs erreicht.

 

 

 

Freitag, 16. Juni 2017

 

zu den Verhältnissen:

 

am Normalweg vom Arthurhaus über die Mitterfeldalm geht man ein gutes Drittel der Wegstrecke im Schnee. Es gibt aber eine gute Spur und man bricht nur gelegentlich, dann aber knietief, in den Schnee ein.

Steigeisen, Grödel, Pickel, Seil und Schneeschuhe  kann man alles zuhause lassen.

Der Klettersteig Königsjodler ist fast völlig schneefrei und wird inzwischen recht häufig begangen. Auch hier braucht es keine Steigeisen. Allerdings ist die regelmäßige Frühjahrssanierung noch nicht gemacht worden, und so sind einige der Befestigungen locker.

Von einem Abstieg übers Birgkar ist nach wie vor abzuraten. Vereinzelt sieht man dort zwar jemanden absteigen, aber die allermeisten die vom Klettersteig kommen, sagen, da würden sie zur Zeit freiwillig nicht runter gehen. Selbst Bergführer sind lieber über den Normalweg abgestiegen.

Gestern habe ich auch die ersten Informationen über die Teufelslöcher bekommen.

Der Mooshammersteig, so der Name von der Bertgenhütte bis zu den Teufelslöchern, ist weitgehend schneefrei. Es gibt zwar noch einige Schneefelder, die längsten sind aber maximal so um die 20 m lang wurde mir berichtet.

Das klingt zwar ganz verlockend, ich würde das aber relativieren.

Die Burschen, die mir davon berichtet haben, brauchten bis zum Matrashaus nur viereinhalb statt der üblichen 7-9 Stunden. Gestern waren die Schneefelder alle weich und die Burschen sagten auch noch, dass sie nicht über die Teufelslöcher absteigen würden, da einige der Schneefelder schon an kritischen Stellen sind. 

Also man sollte für die Teufelslöcher auf jeden Fall Pickel und Steigeisen mitnehmen und auch damit umgehen können.

Der Übergang ins Steinerne Meer wurde ja schon am Dienstag beschrieben. Ich glaube da hat sich nicht viel geändert.

Für den Herzogsteig bis zur Torscharte auf jeden Fall Pickel und Steigeisen und beim weiteren Übergang ins Steinerne Meer zum Riemann- oder Kärlingerhaus wird es wahrscheinlich eine tiefe Schneewaterei.

 

Und was ist bei uns hier oben los?

 

Eine Woche haben wir auf Regen gehofft und trotz angekündigten Regenschauern blieb es rund ums Matrashaus trocken und wir konnten unsere Wasservorräte nicht auffüllen.

Ich habe dann sofort angefangen unsere Wasserfassung unten in der Gipfelmulde frei zu graben um möglichst schnell Wasser ins Haus zu bekommen.

Glücklicherweise liegt dieses Jahr deutlich weniger Schnee als die letzten Jahre und so war die Wasserfassung schon nach einem halben Tag frei gegraben. Üblicherweise bin ich da ein bis zwei volle Tage beschäftigt.

Durch die Verlegung des Gestells für die Solarpaneele, am alten Platz hatte eine Lawine das Gestell verschoben, musste ich diesmal gar nichts ausschaufeln.

Solarpaneele montieren, Solarpumpe einbauen und den Controller anschließen sind inzwischen Routine Arbeiten.

Bevor ich den Schalter am Controller von OFF auf ON schalte, muss ich üblicherweise aber nochmal tief durchatmen. 

Denn nicht jedes Jahr funktioniert alles reibungslos, wie das eben so mit elektronischen Bauteile ist.

Auch dieses Jahr leuchtete die "pump on" LED nur kurz auf und dann war wieder Stillstand. 

Ganz ruhig dachte ich mir, vielleicht wurden die ganzen Kondensatoren, Transistoren, Dioden  und Integrierten Schaltkreise von mir zu ruppig aus dem Winterschlaf geweckt.

Es soll Menschen geben die morgens  die ersten fünf Minuten nicht ansprechbar sind. Und das nach nur einer Nacht!

Da muss ich nach einem halben Jahr Winterschlaf jetzt auch etwas Geduld zeigen.

Ich wartete ein paar Minuten und versuchte es noch einmal, und tatsächlich verrichteten Solarzellen, Controller und Solarpumpe jetzt völlig klaglos ihr Werk.

 

 

Die ganzen Donnerstag über wurde Wasser von der Gipfelmulde hinauf aufs Matrashaus gepumpt und ich konnte endlich auch im Haus das ganze Wasser anschließen.

Jetzt gibt es in den Waschräumen Wasser, allerdings eiskalt, unsere Geschirrspülmaschine ist wieder in Betrieb und wir müssen uns nicht mehr aus einem Plastikwandl waschen.

Nach so einer Woche merkt man wieder welch ein Luxus so ein Wasserhahn sein kann. Und wenn aus diesem Wasserhahn auch noch warmes Wasser kommt - der pure Luxus!

Tut mir leid aber diesen Luxus gibt es am Matrashaus nur für Wirtin, Wirt und ab Juli für unsere Hilfen Denisa und Estera..

Für die Gäste wie gesagt leider nur eiskalt. Am Matrashaus kann man sich einen Kindheitstraum erfüllen: einmal ins Bett gehen ohne sich waschen zu müssen.

 

Und ich hätte mich vorher auch wetten getraut, sobald wir Wasser aus der Wasserfassung in der Gipfelmulde bekommen, wird es sicher auch zu regnen beginnen.

Und genau so kam es, den heutigen Vormittag über hat es hier oben geregnet und der Wassertank läuft über.

 

Seit wir das Wasser im Haus haben, hat sich auch mein Streßpegel deutlich gesenkt, denn für nächste Woche Freitag haben wir eine richtig große Hüttenversorgung geplant. 

Ich bin dann unten und muss einkaufen und die ganzen Sachen verpacken.

 

Wir müssen in diesem Jahr wieder einmal die ganzen Fäkalien ins Tal fliegen. Das sind neben den üblichen Abtransporten so um die 6 bis 7 zusätzliche Flüge.

damit der Hubschrauber nicht leer rauf fliegen muss, sollten wir also genügen Material im Tal haben, das auch rauf geflogen werden muss.

Also haben wir beim alleresten Flug zu Saisonbeginn nur das Notwendigste mit rauf gebracht.

Aber dieses Jahr ist alles anders wie gewohnt. 

Das Gas zum Kochen muss über den Winter irgendwo undicht geworden sein, denn die beiden Gasflaschen waren in kürzester Zeit leer.

Wir haben beim ersten Mal aber nur 2 zusätzliche Gasflaschen mitgenommen.

Ebenso das Mischgas für die Schankanlage. Auch da war nach zwei Tagen die neue Flasche schon wieder leer.

auch nur zwei Reserve Flaschen.

Die Entlüftung für die Toiletten funktioniert auch nicht, aber ich hatte bisher nicht die Zeit mich um diese ganzen kleinen, und meist auch lösbaren Probleme zu kümmern, weil einfach die Wasserversorgung im Vordergrund stand.

 

Bisher haben wir schon so viele Übernachtungen wie sonst im ganzen Juni, und wenn es so weiter geht wird es der stärkste Juni überhaupt werden.

Heute ist das Wetter schlecht und wir haben trotzdem an die 40 Anmeldungen. So etwas kommt sonst nicht mal im August vor.

Also haben wir ungewöhnlich viele Gäste und im Haus funktioniert auch nichts wie normal.

 

Zum Glück habe ich da eine Frau die mich eher beruhigt.

"Roman dann gibt es halt nur Fritattensuppe - irgendwie schaffe ich das schon.

Aber so machen wir es das nächste Mal nicht mehr"

 

Versprochen - auch nach fast 20 Jahren am Matrashaus lernt man immer wieder Neues.

 

 

 

 

 

Dienstag, 13. Juni 2017

 

Letztes Jahr kam eher zufällig der Kontakt zu Oliver Bader einem Profi Fotografen  aus Salzburg (http://www.bader-images.com) zustande.

Oliver hat einige Fotos bei uns am Matrashaus gemacht, und als er mich mit meinem neuen Fisheye Objektiv ganz stolz fotografierend herumrennen sah, gab er mir ein paar Tipps, die mir sofort zu besseren Bildern verhalfen.

Im Laufe eines Gesprächs machte Oliver den Vorschlag auf dem Matrashaus einmal am Abend für interessierte Gäste einen kleinen Fotoworkshop zu veranstalten.

Das Ganze macht er sogar kostenlos, Treffpunkt ist am Abend nach dem Abendessen oben am Matrashaus. So dass der workshop genau in die Zeit des Sonnenuntergangs fallen wird.

 

Als Termin ist Samstag der 15. Juli vorgesehen.Als Ausweichtermin bei schlechtem Wetter ist der folgende Samstag (22.7.) vorgesehen. 

Wer Interesse hat kann an diesem Abend einfach am Matrashaus erscheinen. Allerdings sollte er wie üblich einen Schlafplatz über unser Reservierungsportal reservieren.

Dort kann er im Kommentar hinterlassen, dass man an dem Foto Workshop teilnehmen möchte.

 

Oliver und Barbora mit meinem damals neuen Fisheye Objektiv fotografiert

 

Und was mich heute ganz besonders gefreut hat ist eine email, die ich von Philipp bekommen habe. Er war im Steinernen Meer unterwegs und berichtet von den aktuellen Verhältnissen.

Auch wenn viele glauben ein Hüttenwirt muss doch über den Zustand der Wege um seine Hütte Bescheid wissen,bin zu einem großen Teil genau auf solche Informationen angewiesen, denn ich habe selbst nicht die Zeit am hochkönig spazieren zu gehen.

Zur Zeit ist meine Hauptbeschäftigung endlich Wasser ins Haus zu bekommen, und zwar auf dem dafür vorgesehenen Weg über die Wasserleitung  und nicht durch Überschwemmen des Kellers wie letze Woche.

 

Aber hier jetzt der Bericht von Philipp über die Verhältnisse im Steinernen Meer:

 

 

nachdem es vor dem langen Wochenende vielleicht Interessenten gibt und am Samstagmorgen auch schon der Polizei-Heli aus Salzburg  am Wildalmkirchl-Biwak war, hier kurz meine (natürlich rein subjektive) Einschätzung zum Übergang aus dem Steinernen Meer. 

Wir sind Samstagnachmittag mit Ski am Buckel die 1400hm zur Buchauer Scharte rauf und haben dann im Biwak übernachtet.

 

Buchauer Scharte und Schönfeldspitze

 

Ab der Scharte gings dann sehr gut mit den Ski. Nach dem Regen und der Wärme der Nacht davor wär das ohne Ski oder Schneeschuhe oben aber fast ein Ding der Unmöglichkeit gewesen weil man ständig bis über die Knie eingesunken ist. Dazu kommt dann auch noch das Risiko der vielen Löcher, die man unter der zunehmend dünneren Schneedecke noch nicht sieht. Bis zum Biwak mussten wir nur zweimal die Ski kurz tragen.

 

Vom Wildalmkirchl Biwak Blick Richtung Hochbrunnsulzen

 

Am nächsten Morgen dann nach kalter Nacht sehr harter Schneedeckel . Vom Biwak zum Brandhorn mussten die Ski dann weitgehend getragen werden. Vom Brandhorn runter ins Tauchertal am Vormittag dann nordseitig perfekte Firnbedingungen bis ca. 1900m runter. 

Der Hochsailer und Herzogsteig haben aus der Entfernung die übliche Schneefelder (noch relativ groß).

 

Hochsailer und Herzogsteig vom Marterlkopf 

 

Der Herzogsteig sieht mir so aus als ob da noch einige unangenehme Schneefelder drin sind wenn sie hart sind (und auch Seile/Griffe unter Schnee wenn ich mich recht erinnere). Die Torscharte nach Hinterthal runter muss man auf dem Steig kurz unterhalb der Niederen Torscharte noch durch ein ziemlich großes Schneefeld durch. 

 

Eigentlich kann man von der Durchquerung derzeit nur abraten, mit Ski trägt man die zumindest beim Zustieg ziemlich viel, ohne Ski wärs mir derzeit zu gefährlich (Löcher unterm zunehmend dünnen Schnee) und anstrengend (mind. 90% im Schnee). Die Orientierung ist, wenn ortsunkundig, auch noch schwierig weil die meisten Markierungen noch unterm Schnee sind. Trittspuren sind kaum vorhanden. Wahrscheinlich schaugts in zwei Wochen schon viel besser aus.

 

Im Anhang noch a paar Fotos.

Viel Spaß für die Saison 2017!

 

 

 

Sonntag, 11. Juni 2017

 

 

Damit man nicht die ganze Prosa lesen muss, vorab zu den Verhältnissen:

 

Am Normalweg geht inzwischen eine ganz passable Spur rauf. Man geht zwar über weite Strecken im Schnee, aber die Spur trägt gut und man bricht nur gelegentlich in den Schnee ein, speziell beim Übergang von Schnee auf Fels .

 

 

Der Klettersteig Königsjodler ist inzwischen fast schneefrei. 

Allerdings sind einige Winterschäden noch nicht behoben.

Es sollen etwa 7-8 Befestigungen ausgebrochen sein. 3 davon scheinen an solchen Stellen zu liegen, dass die Begehung des Klettersteigs ein wenig erschwert wird.

 

Übers Birgkar ist nach meinem Wissen die letzen 2 Tage niemand abgestiegen. Vielleicht erinnert man sich daran, dass es vor ziemlich genau einem Jahr im Birgkar beim Abstieg nach dem Konigsjodler einen Lawinentoten gegeben hat.

 

Und jetzt zur Prosa:

Als ich am Dienstag am Matrashaus angekommen bin war die Überraschung groß - leider nicht im positiven Sinn.

Mitte Mai war ich aufs Matrashaus gegangen und hatte die Dachrinnen angehängt damit sich der Wassertank im Keller bis zur Hüttenöffnung im Juni anfüllt.

Über den Winter verabschiedete sich aber anscheinend eine der Dichtungen, denn als ich den Keller betrat stand der ca. 20 cm hoch unter Wasser.

Wie es sich für einen See auf 3000m gehört war darüber auch noch eine tragende Eisschicht.

Meine erste Arbeit in dieser Saison bestand also darin den Lago Matrashaus trocken zu legen.

Das ging sogar erstaunlich gut, das einzige Problem ist nur, dass wir jetzt kein Wasser haben.

 

Am Abend traf dann die angekündigte Front bei uns mit Schneegestöber ein.

Leider nützt uns so ein Schneesturm nichts für den Wasserhaushalt, denn der meiste Schnee wird nicht am Dach abgelagert sondern hinter der Hütte im Lee.

Im Winter hat das den Vorteil, dass unsere Solarzellen die meiste Zeit schneefrei sind.

Tja alles kann man nicht haben.

 

Der Wetterbericht war für den Mittwoch gar nicht so schlecht, 

 

 

und wir waren guter Hoffnung, dass unser erster Versorgungs-flug klappen könnte.

Früh um vier Uhr wollten Jeni und ich telefonieren wie das Wetter bei mir oben am Matrashaus ausschaut.

Das Hüttentelefon wollte ich aber noch nicht in Betrieb nehmen. Zuerst die Raumtemperatur auf ein erträgliches Maß ehöhen, denn so ein elektronisches Bauteil wie eine Fritzbox muss man wie einen Grizzly Bären behandeln: nur ganz behutsam aus dem Winterschlaf wecken.

 

Zum Glück gibt es aber im Matrashaus eine Stelle am Fenster, an der mein Handy halbwegs zuverlässig funktioniert.

Also habe ich früh um vier Uhr mit Jeni in Berchtesgaden telefoniert wie das Wetter so ausschaut. Bei mir heroben war es fast wolkenlos und auch der Wind hielt sich in Grenzen. Es sah also ganz danach aus, als ob es mit dem ersten Versorgungsflug in dieser Saison plangemäß klappen würde.

 

Jeni holte noch beim Metzger Obauer in Werfen das Fleisch ab, so das wir gleich zu Saisonbeginn genug Gulasch kochen können. Pünktlich ab sechs Uhr stand sie am Abflugplatz beim Arthurhaus parat.

 

Aber genau um diese Zeit begann sich auch das Wetter zu verschlechtern, immer mehr Wolken zogen auf und hüllten das Matrashaus ein. Nur für kurze Zeit war die Sicht frei und würde einen Hubschrauberflug ermöglichen.

 

 

 

nur für kurze Zeit gaben die Wolken einen Blick nach unten frei

 

Es begann die übliche Prozedur. Eier und Brot vorerst abbestellen. Vielleicht weiß ich in einer Stunde mehr. eine Stunde später wieder um eine Stunde vertrösten, und dann eine weitere Stunde später die endgültige Absage. Das Wetter ist einfach zu unsicher um alle unsere Sachen sicher aufs Matrashaus zu fliegen.

Hier zeigte sich wieder einmal der Vorteil vom regionalen Einkauf. Anni Reitinger, von der wir die Eier beziehen, hat ihren Hof oberhalb von Mühlbach an der Straße zum Arthurhaus, und hat neben den ganz frischen Eiern auch die Möglichkeit sehr kurzfristig auf die Terminänderungen beim Hubschrauberflug zu reagieren.

Und der Bauer Wolfgang von der Bäckerei Bauer hat zwar inzwischen schon, ich glaub' an die 15 Filalen im ganzen Salzburger Land, er nimmt sich aber trotzdem immer noch die Zeit selbst die für ihn wahrscheinlich lächerliche Menge von 10 Laib Brot auch nach der dritten Terminverschiebung kurzfristig zum Abflugplatz zu bringen.

Ich kann es gar nicht oft genug sagen, ohne die Unterstützung im Tal hätten wir hier oben wahrscheinlich schon längst das Handtuch geworfen.

Und die beiden sind bei weitem nicht die einzigen die uns unterstützen, da fallen mir spontan noch ein: der Gerald, die Bärbel, der Hans, die Susi, der Georg....und das wären jetzt nur Leute die mit Warenlieferung zu tun haben.

 

Am Donnerstag soll ein neuer Versuch gestartet werden, diesmal aber eine halbe Stunde früher, denn nicht nur das Matrashaus auch andere Hubschrauberkunden mussten ihre Termine verschieben.

Die Vorgehensweise ist ähnlich wie am Mittwoch:

früh telefonieren, das Wetter ist gut.

Bäcker und Eier auf halb acht zum Arthurhaus bestellen.

Das Fleisch hat Jeni zum Glück beim Georg in die Kühlung stellen können und Bärbel ist schon um sechs Uhr da um Jeni das Fleisch holen zu lassen.

Diesmal sind die Wetteraussichten besser.

Am Matrashaus ist es wolkenlos und der Wind nur in Böen auffrischend bis 40 km/h.

Nicht ganz einfach zu fliegen aber Toni der Hubschrauber Pilot wird das schon für uns hinkriegen. Unten im Tal liegt eine dicke Nebeldecke, hoffentlich findet Toni irgendwo ein Wolkenloch um aufs Arthurhaus zu kommen.

Dort ist genau die Nebelobergrenze, und Jeni kann ein paar schöne Bilder machen.

 

die fertig gepackten Big Bags im Morgenlicht am Arthurhaus

 

 

langsam lichtet sich auch der Morgennebel am Arthurhaus - der Bratschenkopf ist schon frei

 

Das Hüttentelefon geht immer noch nicht. Obwohl ich es ganz vorsichtig aus dem Winterschlaf geweckt habe, verweigert es den Dienst. Ich kann mich darum aber erst kümmern, wenn die Hubschrauber Versorgung abgeschlossen ist. Jetz renne ich immer zwischen dem Telefonstandort am Fenster und dem Landeplatz hin und her.

Mir fällt ein Stein vom Herzen als von Jeni der Anruf kommt "Wir starten gleich!"

 

Bald höre ich das Knattern der Hubschrauber Rotoren, und dann kommt er auch schon näher.

im Anflug auf das Matrashaus - rechts unten das Gipfelkreuz am Bratschenkopf

 

nicht mehr weit bis zur Landung am Matrashaus

 

und so sehe ich den Landeanflug vom Matrashaus

 

der Hubschrauber kurz vor dem Aufsetzen - im Hintergrund die Hohen Tauern

 

Toni fliegt eine Runde übers Matrashaus um die Windbedingungen zu prüfen und dann setzt er zwischen Gipfelkreuz und Matrashaus den Hubschrauber weich in den frischen Neuschnee. Der aufgewirbelte Pulverschnee wird ihm vermutlich ein wenig die Sicht nehmen, aber zum Glück  landet er ja nicht zum ersten Mal bei solchen Bedingungen am Hochkönig.

Philipp der Flughelfer hebt die 3 Kisten Eier aus dem Hubschrauber und dann steigt auch Jeni aus. Und schon ist der Hubschrauber wieder im Sturzflug über die Südwand Richtung Arthurhaus abgeflogen.

Schnell werden die Big Bags mit dem Leergut für den nächsten Abtransport vorbereitet und schon kommt Toni mit der ersten Last wieder herauf.

Es liegt zwar sehr viel weniger Schnee als sonst um diese Zeit rund ums Matrashaus, aber die ebenen Flächen zum Absetzen der Last sind trotzdem dünn gesät. Da ist Präzisionsarbeit vom Piloten gefragt.

Es wäre nicht gut wenn die neue Gefriertruhe schon vor der ersten Inbetriebnahme kaputt ist.

 

Flughelfer Philipp nimmt das Netz und die neue Gefriertruhe darüber in Empfang

 

Abtransport von Leergut 

 

Schnell müssen alle angelieferten Sachen weg geräumt werden um Platz für den nächsten Flug zu schaffen.

aber nach einer knappen Stunde ist alles vom Arthurhaus rauf aufs Matrashaus gebracht worden, ein letzter Abtransport und die beiden, Philipp und Toni verabschieden sich.

Vermutlich werden wir uns in zwei/drei Wochen wieder sehen, wenn wir die Fäkalien aus unserer Kläranlage ins Tal fliegen müssen.

 

Abflug über die Südwand - hinten rechts der Großglockner

 

 

Herzlichen Dank an Toni den Hubschrauber Piloten

 

 

 

Dienstag, 6. Juni 2017

 

Wir sind schon früh um fünf Uhr zuhause in Berchtesgaden losgefahren, weil ich möglichst noch vor der Kaltfront oben am Matrashaus sein wollte.

frühmorgens auf der Tauernautobahn - der Hochkönig leuchtet bereits im ersten Morgenlicht

Und vorher mussten wir noch einige Sachen am Arthurhaus flugfertig verpacken.

Das warme Wetter der letzten zwei Wochen hat den Schnee in enormen Ausmaßen wegschmelzen lassen.

Bis zur Torsäule sind nur noch ein paar wenige,kurze Schneefelder.

Aber ab der Torsäule beginnt der Schnee. Er ist zwar inzwischen relativ fest und wird schon bald der Sommerfirn mit seinen typischen "Badewannen" werden, aber bis auf ein paar alte vereinzelte Trittspuren geht noch keine Spur rauf aufs Matrashaus.

unterhalb der Schweizer Tafel - die Tortsäule spitzt über das Schoberschartl

Ich bin ab der Torsäule mit Schi gegangen, und musste die Schi zwei/drei Mal kurz tragen.

Sollte man mit den Schi abfahren wollen, geht der Schnee auf der Mandlwandseite noch bis unter den kleinen Kniebeisser. Die Schi sind bis zum Arthurhaus also noch eine knappe Stunde zu tragen,

Zu Fuß beginnt der Schnee wie gesagt an der Torsäule, Die Felsrücken sind meist frei, aber insgesamt ist man doch wesentlich mehr im Schnee unterwegs.

hinter der Mittenfeldscharte - die Markierungsstangen schnuppern Frühlingsluft

Wer sich nicht gerne plagen will, sollte noch ein paar Tage warten bis eine Spur rauf geht.

 

 

Pfingstmontag, 5. Juni 2017

 

Unseren ersten Versorgungsflug haben wir für übermorgen Mittwoch geplant. Aber ob der auch tatsächlich klappen wird, steht noch in den Sternen.

Die letzten Tage haben wir schon die die ganzen Sachen, die wir beim ersten Mal rauf fliegen wollen zu unserem Abflugplatz am Arthurhaus gefahren.

Den Flugtermin mussten wir aber schon viel früher ausmachen, ohne zu wissen, wie das Wetter sein wird. Aber das ist immer das gleiche.

 

Auch wenn der Wetterbericht momentan nicht so optimistisch stimmt, müsste nach dem Gesetz der Serie der erste Flugtermin eigentlich klappen.

 

Bisher war es nämlich immer so, wenn wir die Big bags im Regen verpackt haben, hat zumindest der Flugtermin gehalten.

 

Diesmal ist es uns sogar ziemlich egal, denn durch die neue Solaranlage konnten wir den Winter über eine Gefriertruhe durchlaufen lassen, und so haben wir auch ohne Versorgungsflug für die ersten Gäste etwas zu essen.

 

Wenn es morgen nicht gerade Zaunstecken regnet, möchte ich schon mal mit den Schiern rauf gehen, damit ich das Leergut vom letzten Jahr gleich flugfertig verpacken kann.

Jeni würde dann am Mittwoch mit dem ersten Flug rauf kommen.

 

Wir wollen in diesem Jahr zu Anfang noch keine so große Versorgung machen, denn wir müssen heuer wieder die ganzen Fäkalien ins Tal fliegen.

Und für den Abtransport brauchen wir genügend Auftransporte, sonst müsste der Hubschrauber ohne Last aufs Matrashaus rauf fliegen.

 

Ich hoffe, das nächste Mal kann ich mich dann vom Matrashaus melden.

Auf vielfache Anregung hin, haben wir jetzt auch eine facebook Seite für das Matrashaus gemacht.

Ich bin von diesen sozialen Netzwerken kein so besonderer Freund, aber mir wurde geraten, ich solle dort doch zumindest schreiben, wenn es auf der Matrashaus Homepage etwas Neues gibt. 

Die facebook Nutzer würden dann nämlich sofort benachrichtigt.

Also schaun wir mal wie das funktioniert.

 

G'schichten vom Hüttenwirt

Wenn ihr mehr über das Matrashaus wissen wollt, dann schaut einfach rein in die "Geschichten vom Hüttenwirt" unter "Extras" ...

Das Matrashaus am Hochkönig in Österreich

Am 15. Juli ist abends ein Foto Workshop mit dem Profi Fotografen Oliver Bader Treffpunkt 19:00 h vor der Hütte

es ist keine Voranmeldung für den Workshop notwendig. allerdings sollten die übernachtungsplätze über unsere Reservierungsplattform gebucht werden.

 

Das Matrashaus ist eine der höchstgelegenen Schutzhütten der Alpen. Die Hütte steht auf 2941m direkt am Gipfel des Hochkönig.

Der Klettersteig Königsjodler endet am Hohen Kopf, von dort sind es noch ca. 45 Minuten bis zum Matrashaus.


Eigentümer des Franz-Eduard-Matras Haus ist der Österreichische Touristenklub (ÖTK).
Durch die einzigartige Lage hat man vom Matrashaus einen Ausblick auf über 200 Dreitausender. Der Blick reicht vom Toten Gebirge über den Großglockner bis zur Zugspitze.
Berühmt sind der Sonnenauf- und -untergang am Matrashaus.

Da alle Zustiege vom Tal aus sehr weit sind, wird die Hütte ausschließlich mit dem Hubschrauber versorgt.

Matrashaus im Morgenlicht

Eine Hütte des Österreichischen Touristenklubs ÖTK

ÖTK Österreichischer Touristenklub

Kontakt

 

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Roman Kurz
Hüttenwirt vom F.E. Matrashaus / Hochkönig
A-5505 Mühlbach, Austria
Tel. Hütte :   0043 6467 7566
Reservierungen bitte  über das Reservierungsformular !
 
 

Tel. Tal: +49 (0)8650-984733 (im Winter)

Für Reservierung/Stornierung benutzen Sie bitte unser Reservierungsformular (erreichbar über "Übernachtung >> Reservierungen").

Internet: www.matrashaus.at

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